Tiger orange kurz

K-Modelle 3 + 4-Zylinder

tiger mit Schatten

BMW-K-Modelle, hier die drei- und vierzylindrigen Reihenmotoren.

Am Anfang eher belächelt als der “flying brick” (fliegender Backstein) überzeugte jedoch die Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit dieser Baureihe viele Motorradfahrer. In starren Gespannen war und ist das Triebwerk eine bevorzugte Wahl.

Fangen wir bei “der Kleinen” an. K-75, drei Zylinder in Reihe, das einzige, was man diesem Motor vorwerfen konnte war “Langeweile”, denn er lief und lief und lief ... fast schon der berühmte Käfer auf zwei und drei Rädern. Uns gefällt diese Kombination sehr gut, denn der Dreier verrichtete seine Arbeit absolut vibrationsfrei und ruhig, die Bootsbesatzung lernt solche Vorzüge schnell zu schätzen

 

Ein Zylinder mehr, K-100, rund 1000ccm, in verschiedenen Baureihen, von der nackten Ausführung bis zur RT. Langlebig, sparsam, unauffällig. Leider war dieser Motor im mittleren Bereich etwas durchzugsschwach und meist auch mit Vibrationen behaftet, das Gesamtkonzept K-100 aber unter dem berühmten Strich ein brauchbares Zugpferd.

Nachfolgerin der K-100 war die K-1100

In der RS-Version recht sportlich, trotzdem bequem, das Drehmomentloch und auch die Vibrationen wurden weitgehend beseitigt, leider als K1100LT nicht mehr schwenkertauglich, da zu viel Plastik verbaut.

Nach den K-1100 folgten erwartungsgemäß die K-1200, die aber in der “Backsteinversion” leider nicht schwenkertauglich waren.

BMW hat diesen Mangel schnell erkannt, kam unseren Bedürfnissen entgegen und ersetzte das Modell durch die neue Version mit quer eingebautem Vierzylinder: Kraft ohne Ende schon bei niederen Drehzahlen, Leistung im Überfluss, Topp-Fahrwerk mit einer völlig neuen Vorderradführung und super Bremsanlage mit ABS.

Und deswegen gibt es zur K1200R auch einen passenden Schwenker, in der nackten und natürlich auch in der Version mit Halbverkleidung ......

Sooo viel Plastik an der K1200S. Genau genommen geht da ein Schwenkerumbau gar nicht! Okay, wieder einmal so eine Herausforderung um das “Geht nicht = gibts nicht!” zu beweisen.

Viel Feinarbeit und das Ergebnis wurde ein wirklicher Eyecatcher.

© Ralph Kalich 2016